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Einleitung | Lage | städtebauliche Situation

Die Setzung der Gebäude ermöglicht in der Umgebung die Entstehung verschiedenartiger Aussenräume, welche in spannenden räumlichen Verhältnissen zueinander stehen. Die Gebäudevolumen werden von einer grossflächigen Blumenwiese umschlossen, welche gegen aussen ruhig und vereinheitlichend wirkt. Die Umgebungsgestaltung lebt vom Kontrast dieser grosszügigen naturnahen Flächen und den darin eingebetteten, intensiv gestalteten Aufenthalts- und Spielbereiche in den gebäudenäheren Bereichen.

Wie ein roter Faden führt die Haupterschliessungsachse von der Dorfstrasse her durch die gesamte Überbauung. An diese angegliedert sind sowohl die Stichwege zu den Hauseingängen als auch die Aufenthalts- und Spielbereiche. Der zentrale Siedlungsplatz gliedert sich auf natürliche Weise in 3 Abschnitte mit unterschiedlichen Nutzungen. Seine Position ist zentral und schafft einen visuellen Bezug zum See.

Aufgrund der Lärmsituation haben wir uns auf das Konzept des Durchwohnens festgelegt. Zur ruhigen naturverbundenen Rückseite liegen die Zimmer. Die Wohnräume werden zur schönen Seesicht und guten Besonnung ausgerichtet und rückseitig mehrheitlich mit einer Loggia ergänzt, welche den rückwärtigen Rebberg erlebbar machen.

Die «Vertical Gardens» werden zur Auflockerung und Luftigkeit der Baukörper eingesetzt und schaffen eine Identifikation der neuen Siedlung. Zusätzlich schützen sie die Privatsphäre unter den Bewohnern und filtern Staub, Schadstoffe und Lärm.

Raumprogramm
Das Projekt Oberdorf Tagelswangen bietet eine breite Auswahl von Wohnformen an. Von Doppelfamilienhäusern und Erdgeschosswohnungen mit Gärten über Geschosswohnungen mit grossen Balkonen bis hin zu individuellen Dachwohnungen mit zwei Loggien. Die 8 Doppelfamilienhäuser und 21 Wohnungen sind in der Grösse von 3.5 bis 5.5 Zimmer geplant. Die Grundrisse der Wohnungen sind flexibel konzipiert, so dass die Wohnungen nach Bedarf angepasst werden können.

Standort
Im südlichen Teil der Gemeinde Lindau – am Siedlungsrand und in kürzester Distanz zur Landwirtschaftszone.

Beschreibung
Moderne Architektur und traditionelle Bauweise werden in einer harmonischen Überbauung verbunden, alles eingebettet in eine faszinierend vielfältige Gartenlandschaft. Für die Erstellung der Häuser werden hochwertige Materialien verwendet und der hohe Standard, die nachhaltige Bauweise und die Umsetzung technologischer Besonderheiten machen die Wohnungen zu einer langfristig wertvollen Anlage.

Wunderschöne Weitsicht, erholende Ruhe und immergrüne Natur beschreiben die Lage des Projektes «Diamond» in Oberdürnten.

Die fünf Wohneinheiten bespielen die unterschiedlichen Ebenen aufgrund der Hanglage und integrieren sich sanft in die Umgebung.

Der Gebäudekörper erscheint wie ein geschliffener Kristall, welcher die ursprüngliche Hangneigung in seiner Dachform übernimmt und mit seiner leicht gestaffelten Fassadenabwicklung fein und elegant in Erscheinung tritt.

Die Struktur des Hauses und die Platzierung der Terrassen garantiert ein hohes Mass an Privatsphäre.

Bauaufgabe
Mit seinem klar strukturierten und schlichten Erscheinungsbild fügt sich das Mehrfamilienhaus mit vier Einheiten dezent in die bestehende Situation mit diversen Baustilen ein. Die drei Wohngeschosse sind der Topografie entsprechend hangseitig gleichmässig gestaffelt, was jeder Wohnung äusserst grosszügige nach Süden orientierte Terrassen ermöglicht. Die eleganten Vordächer schützen nicht nur die Fassaden sondern unterstreichen die horizontale feine Struktur und geben dem Gebäude seine Leichtigkeit. Die grossen mit einer Markise ausgestatteten Öffnungen in den Vordächern lassen ausreichend Licht in die angrenzenden Wohnräume und bieten zugleich einen geschützten Aussenbereich. Die Unterniveaugarage mit neun Einstellplätzen liegt auf der Höhe des Strassen-Niveau und ermöglicht über das Treppenhaus mit Lift einen direkten und bequemen Zugang zu den Wohnungen.

Raumprogramm
Die Küche als Angelpunkt, integriert im Wohnbereich, ist klarer Ausdruck des Zeitgeistes. Die loftartige Gestaltung vermittelt Offenheit und grosszügige Raumaufteilung. Die erstklassige und designvollendete Umsetzung der Küchen und Bäder ist ein echter Blickfang. Vertikale Lamellen dienen als Raumteiler welche durch die Aufteilung luftig und leicht wirken. Hochwertige Geräte und Funktionalität im stilvollen Ambiente begeistern. Edler Parkettboden oder fugenloser Spachtelbelag gehören ebenso zum exklusiven Finish wie schall- und energieeffiziente, raumhohe Fenster. Diese sorgen für ein offenes, angenehmes Wohnklima mit spektakulärer Aussicht auf die Berge und den Alpen und geben den Wohnungen die gewünschte Grosszügigkeit und Weite.

Das direkt an den Bahngleisen gelegene Grundstück wird westlich über die obere Kirchgasse erschlossen. Die prominente Lage direkt im Zentrum von Meilen bietet viel Potenzial für ein ausdruckstarkes Gebäude.

Die verschiedenen Sichtbezüge kombiniert mit den unterschiedlichen Funktionen bilden die Grundlage für unseren Entwurf. Mit der nordseitigen Erschliessung der Tiefgarage schaffen wir Ruhe und Raum zur Südseite und einen Abschluss zur Anlieferung der Midor AG. Der neue Gebäudekörper wird bewusst vom öffentlichen Strassenraum abgesetzt um die maximale Privatsphäre zu erhalten.

Der Hauptzugang zur Liegenschaft erfolgt auf der Westseite an übersichtlicher Lage. Mit dem Abwinkeln der Westfassade zur Süd- und Nordseite hin lösen wir die starre Gebäudeform auf und orientieren uns gezielt auf die Ausblicke und die Besonnung. Zur Ostseite hin planen wir einen starken Rücken als Abschluss zur Midor AG.

Die gewählte Dachform integriert sich gut in die vorhandene Siedlungsstruktur und bietet die Möglichkeit von zwei hochwertigen Maisonette-Wohnungen mit grosszügigen Terrassen.

Das Mehrfamilienhaus «Wings» mit sieben Wohneinheiten fügt sich dezent in die bestehende Situation aus diversen Baustilen ein. Die Farbgebung orientiert sich bewusst an der Umgebung. Grosse Fensteröffnungen lassen das Gebäude zeitgemäss modern wirken. Balkone als Flügel, welche dem Projekt seinen Namen geben, verleihen Leichtigkeit und unterstreichen die horizontale Struktur. Vier Elemente werden in der Gestaltung und Materialisierung betont: Balkonflügel mit Metallrändern, Trenner zwischen den Wohnungen mit Klinkerverkleidung, Schiebeelemente aus Holz | Metall und der Klinker und Putz versehene Grundkörper.

Bauaufgabe
Der Form der Parzelle entsprechend reagiert auch das dreigeschossige Gebäude, indem es sich zu den kleinteiligen Strukturen im Norden schmal und in der Höhe geduckt zeigt. Zum Platz hin öffnet es sich und wächst in der Breite und der Höhe an. Der in der Winkelhalbierenden platzierte First steigt durch das gleichbleibende, relativ flach geneigte Satteldach stetig an. Die Giebelfassade im Süden wird durch einen leichten vertikalen Knick in der Flucht des Giebels in zwei gleichmässige Flächen gegliedert, was die Fassadenfläche kleiner erscheinen lässt und eine optimale Besonnung ermöglicht. Die nördliche Giebelfassade hingegen passt sich in ihrer Höhe und Breite der gegenüberliegenden Situation an. Das Erdgeschoss wird als Sockelgeschoss ausgestaltet, wie es auch bei bestehenden umliegenden Bauten typisch ist. Mit dem Gebäudesockel wird zudem die Höhenwirkung des Gebäudes stark reduziert.

Raumprogramm
Das Gebäude beherbergt total 16 Kleinwohnungen von 1.5 bis hin zu 3.5 Zimmerwohnungen, welche auf den 4.5 Geschossen verteilt sind. Die interne Erschliessung erfolgt über das im Gebäudekern gelegene Treppenhaus mit einer einläufigen Treppe, sowie über einen ebenfalls an das Treppenhaus angebundenen Lift. Die Anzahl der Wohnungen erfordert eine hindernisfreie Bauweise, was im vorliegenden Projekt in allen Belangen eingehalten wird.

 

Architektonische und städtebauliche Erläuterung
Die Setzung der Volumen richtet sich einerseits an die urbanen Ausrichtungen der bestehenden Bauten gegenüber der Binzmühlestrasse und andererseits wird eine grosse Durchlässigkeit zum angrenzenden Wald gewährt. Diese orthogonale Anordnung und die als Punktbauten in Erscheinung tretenden Körper, entsprechen der Sprache vor Ort. Durch die Gliederung entstehen vermehrt grosszügige Durchlässe in den innenliegenden Park. Der rückwärtige Wald wächst förmlich durch die urbane Siedlungsstruktur hindurch. Die geschützten Bäume und Baumgruppen integrieren sich harmonisch ins Siedlungsbild. So reagieren die Wohneinheiten in den verschiedenen Punkt- und Zwischenbauten immer auf die entsprechende Lage zum Park. Diese gewünschte und anzustrebende Grundrissgestaltung bietet neu eine grosse Artenvielfalt von Wohneinheiten. Grösse, Ausrichtung und die innere Organisation reagieren immer auf den Aussenraum.

Die eigentliche Adresse bilden die Erd- und Sockelgeschosse. Das durchlässige Erdgeschoss und die damit verbundenen Durchwachsungen der Umgebung bilden eine Identifikation. Die Allgemeinzonen öffnen sich zum Hof und lassen aber  auch die Nutzung nach Aussen erkennen.

Die durch Punktbauten und Verbindungsvolumen entstehende Siedlung kommt in ihrer materiellen Umsetzung als hochwertige und nachhaltige Bausubstanz zu Geltung. Ausgestaltung der Sockelbereiche, hochwertige Fassadenmaterialien in den Obergeschossen und die Absetzung der Zwischenbauten, bilden eine harmonische Abfolge. Die leichte Verspieltheit der Volumensetzung bildet in Kombination mit der Materialisierung eine Einheit.

Trotz wiederholender einzelner Punktbauten entsteht keine Gleichförmigkeit. Die Setzung gewährt eine grosse Durchlässigkeit und schafft Bezüge.

Die ehemalige Kindercity wird bis auf den Rohbau rückgebaut und mit zwei Wohngeschossen erneuert. Im Eingangsgeschoss befindet sich mietbare Gewerbefläche (ca. 900 m² Gewerbe sowie ca. 200 m² Lagerfläche). Die beiden Wohngeschosse umfassen total 24 Wohnungen von 2.5 bis 4.5 Zimmer mit Loggias und Verandabereiche.

Die projektierten Wohnungsgrundrisse bieten vergleichsweise viel Wohnfläche und sind zudem eher etwas unkonventionell und sehr spannend strukturiert. Mit Raumhöhen von 2.60 m bis 3 m verfügen die Wohnungen über eine Grosszügigkeit mit Loft-Charakter. Mit dieser Wohnform wird daher ein Segment angeboten, welches im Umkreis nicht vorhanden ist und vom üblichen Wohnungsstandard abweicht.

Nebst der hochwertigen Ausgestaltung des neuen Innenhofes sollen auch die weiteren Umgebungsflächen massiv aufgewertet werden. Es ergibt sich ein verspieltes Bild von begrünten Pflanzentrögen, durch dieses sich der Laubengang für das oberste Wohngeschoss mit seiner Stahlkonstruktion durchschlängelt.

Die Fassade zur Strassenseite wird mit einer hochwertigen hinterlüfteten Metallverkleidung ausgestattet und hebt sich so vom Gewerbegeschoss sichtbar ab.